Referenz Rifugio Jean-Antoine Carrel 3.835 m

Projektreport Rifugio Jean-Antoine Carrel

Referenz Rifugio Jean-Antoine Carrel 3.835 m

Zuverlässiges Unterdach mit Stamisol Extreme Pack 500 in 3.835 m

Wie ein Adlerhorst schmiegt sich das Rifugio Jean-Antoine Carrel an den Fels in hochalpiner Umgebung. Aufgrund von in letzter Zeit verstärkt auftretenden Felsabbrüchen muss das Ende der 60er Jahre erbaute bisherige Biwak einem Neubau weichen, der seit letztem Jahr in 3.835 m.ü.M. Höhe errichtet wird. Mit dabei als Unterdachmembran Stamisol Exteme Pack 500, um den Bergsteigern auf dem Weg zum Matterhorn einen sicheren Aufenthalt und zuverlässigen Schutz vor extremer Witterung zu bieten.

Nachhaltiges Konzept

Das Rifugio Jean-Antoine Carrel ist eine unbewirtete Schutzhütte für Bergsteiger, die von der italienischen Seite zum Matterhorn aufsteigen wollen. Sie dient 50 Bergsteigern als Biwak und Basis für den Aufstieg über den Liongrat. Die Hütte ist ganzjährig zugänglich und geht auf eine Gründung von 1969 zurück. Aufgrund von Studien der Uni Wien und geologischen Gutachten wurde der Beschluss gefasst, die Hütte gegenüber ihrer derzeitigen Position tiefer zu verlegen. Gründe hierfür sind die Instabilität des bestehenden Felsens und die vermehrte Gefahr von Steinschlägen. Die neue Lokalisierung findet einige Meter weiter unterhalb statt.

Die Konstruktion des neuen Rifugio Jean-Antoine Carrel besteht vollständig aus Holz. Das Gebäude ruht auf acht Meter tief verankerten Stahlstützen, die so konstruiert sind, dass sie auch sehr starken Windbelastungen standhalten. Sie sind als rückbaubare „Palafitte“ ausgeführt und können am Ende der Lebensdauer der Hütte einfach entfernt werden. Damit wurde dem Prinzip der Kreislauffähigkeit der Baustoffe und dem respektvollen Umgang mit der sensiblen Hochgebirgsumgebung besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Gebäudekonstruktion erstreckt sich über drei Stockwerke: ein Untergeschoss für Technik und Lagerräume, ein Zwischengeschoss mit Sanitäranlagen sowie Haupteingang und ein Obergeschoss für den Wohnbereich mit 25 Schlafplätzen. Zusätzlich wird oberhalb noch eine Plattform für Hubschrauberrettungen errichtet.

Metallhaut mit Hochleistungs-Schutz

Von der Gestaltung her ist das Gebäude von schrägen Linien und Formen mit hoher Seitenneigung charakterisiert, die vollständig mit Blech verkleidet werden, wobei die Metallhaut fließend über Dach und Wände hinweggeführt wird. Unter dieser Verkleidung schützt die Hochleistungs-Unterdachbahn Stamisol Extreme Pack 500 die gesamte Gebäudehülle auf einer Fläche von rund 200 m² zuverlässig vor Wind, Schnee und Regen. Das Gebäude ist nicht beheizt, bleibt jedoch dank der guten Wärmedämmung (zwischen 16 und 20 cm) und der Wärmeabgabe der anwesenden Bergsteiger angenehm temperiert. Zusätzlich trägt die grosse Panoramaverglasung an den Stirnseiten des Rifugios durch den solaren Energieeintrag zur Erwärmung des Innenraums bei. So entsteht auch in grosser Höhe ein überraschend behagliches Raumklima – allein durch Isolation, menschliche Körperwärme und Sonnenenergie.

Extreme Anforderungen
In diesem hochalpinen Umfeld schreibt der Berg seine eigenen Gesetze und bringt vielfache Herausforderungen für den Wetterschutz mit sich. Hier schneidet einem der Wind ins Gesicht, und wo gerade noch die Sonne herunterbrennt, kann sich das Wetter innerhalb eines Augenblicks umkehren: Morgens klar, nachmittags Schnee und plötzliche Windböen. Dazu eine sehr starke UV-Belastung, extreme Temperaturen mit sehr hohen Schwankungsbreiten sowie windbedingter Schlagregen und Schneeböen. Bedingungen, die Baumaterialien alles abverlangen...

Referenz Rifugio Jean-Antoine Carrel 3.835 m
Referenz Rifugio Jean-Antoine Carrel 3.835 m

Speziell für den alpinen Bereich

Wüsste man nicht, dass sich Stamisol Extreme Pack 500 bereits vielfach in Projekten weit über 2.500 m mit einer extremen Langlebigkeit bewährt hat, wären hier Bedingungen zu reproduzieren, die man im Labor kaum simulieren kann... Gut, dass hier diese Hochleistungs-Unterdachmembran in der harten Realität bei unzähligen Projekten den Nachweis erbracht und auch durch mehrere Dachöffnungen nach 10 Jahren unabhängig geprüft wurde. Speziell entwickelt für den Einsatz in Bergregionen setzt Stamisol Extreme Pack 500 nach wie vor den Massstab für Projekte von Dachdeckern und Holzbauern, die im hochalpinen Umfeld arbeiten. Hierfür ist diese Unterdachbahn auch mit dem Gütesiegel für Unterdächer mit ausserordentlicher Beanspruchung - verliehen von Gebäudehülle Schweiz - ausgezeichnet.

Kompromisslose Qualität, flexibel zu verarbeiten

Diese Hochleistungs-Unterdachbahn aus Polyestergewebe mit PVC-Beschichtung überzeugt durch aussergewöhnliche Reissfestigkeit, hohe UV- und Temperaturbeständigkeit sowie dauerhafte Wind- und Wasserdichtigkeit. Selbst unter extremen Wetterbedingungen – von starkem Schneelastdruck bis zu heftigen Sturmböen – bleibt Stamisol Extreme Pack 500 formstabil und zuverlässig. Das geringe Gewicht und die hohe Flexibilität erleichtern die Verarbeitung auch in anspruchsvollem Gelände. Dazu kommt, dass diese Swiss Made-Unterdachmembran flexibel verarbeitet werden kann: neben Verklebung kann diese auch bei niedrigen Außentemperaturen verschweisst werden und bietet so eine sichere Verarbeitung bei schwierigen klimatischen Bedingungen.

>>>Mehr Informationen zur dieser schweissbaren Unterdachmembran finden sie auf der Produktseite Stamisol Extreme Pack 500

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